Welcher Arbeitgeber passt zur mir?
Großkonzern oder Mittelständler?
Heute sind Studienabsolventen doch schon froh, wenn sie überhaupt einen Arbeitsplatz bekommen. Doch spätestens nach 2 Monaten kommt die Erkenntnis: gute Aufgabe - aber falscher Arbeitgeber. Irgendwie passt man nicht zusammen. Möglicherweise helfen die folgenden Erläuterungen:
Konzerne
Den meisten Bewerber, die zum Beispiel bei Konzernen anfangen, gefallen die klangvollen Namen und die Unternehmensgröße. Prestige und Sicherheitsdenken haben bei der Auswahl Vorrang. Das ist sicher nicht von der Hand zu weisen und auch die Gehälter liegen meist über dem Durchschnitt. Die Nachteile sind aber auch nicht ohne: Verkauf von Konzernteilen sind an der Tagesordnung, ebenso wie Massenentlassungen. Bei der Urlaubsrückkehr weiß man nicht, ob der eigene Schreibtisch noch am gewohnten Platz ist. Jobrotation heißt das Schlagwort. Alle 3 - 4 Jahre wird gewechselt - manchmal auch in eine andere Stadt. Bevor Sie einen Konzernjob überlegen Sie genau, ob Sie ein flexibler Konzernmensch sind.
Mittelständler
Hier ist alles viel persönlicher, familärer und auch die Geschäftsleitung kennt man. Hier fällt der Einzelne mehr auf und die Arbeit mehr ins Gewicht. In der Regel hat man mehr Mitsprache bei der Ausgestlatung der eigenen Arbeit. Dementsprechend sollten auch ihre Kompetenzen vielseitiger angelegt sein. Die Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit wird deutlicher und das ist für viele wichtiger als Gehalt, Bildung und die ganz große Karrieremöglichkeit.
Selbstständigkeit
Die Königsdisziplin. Der Vorteil: Sie sind Ihr eigener Chef! Der Nachteil: Selbstständige arbeiten viel länger und oft für viel weniger Geld. Leisten viele Arbeitsstunden, die nicht bezahlt werden. Und - die eigene Selbstvermarktung ist immer Thema. Wenn Kunden zahlungsunfähig werden, können Selbstständige von heute auf morgen ihre Existenz verlieren.